Schnelle Zeiten in Stuttgart + Ticket nach Berlin

Wenn Stuttgart für etwas steht, dann für schnelle Autos. Doch am vergangenen Wochenende waren es nicht Porsche und Mercedes, die auf Höchstgeschwindigkeit schalteten – sondern die Schwimmer bei den süddeutschen Jahrgangsmeisterschaften. Mit über 1000 Teilnehmern und mehr als 3000 Starts war das Teilnehmerfeld entsprechend stark besetzt. Zwischen Nervosität, persönlichen Bestleistungen und einem ganz besonderen Ticket Richtung Hauptstadt gab es viele schöne Geschichten zu erzählen.

Die größte Nachricht des Wochenendes hatte Leonhard im Gepäck: Obwohl er die offizielle Qualifikationszeit nicht unterbot, reichte seine starke Leistung mit einer Zeit von 26,94 über 50 Meter Schmetterling für den Sprung unter die Top 20 seines Jahrgangs. Da keine weiteren „Road to DJM“-Wettkämpfe mehr stattfinden und die Top-30-Regel greift, bedeutet das für ihn das Ticket zu den DJM nach Berlin. Ein großer Erfolg und der perfekte Start in die Pfingstferien.

Doch damit nicht genug: Leonhard konnte auch über andere Strecken überzeugen. Über 50 Meter Freistil knackte er mit 25,83 Sekunden erstmals die magische 26-Sekunden-Marke auf der Langbahn – eine Zeit, die für Schwimmer alles andere als gewöhnlich ist. Über 100 Meter Schmetterling sowie die 100m Freistil zeigte Leonhard ebenfalls starke Leistung und schwamm Bestzeiten und das obwohl auf den letzten Metern etwas die Kräfte schwanden und vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen wäre.

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Anthony startete über die 50 Meter Schmetterling und konnte mit einer starken Bestzeit von 28,1 Sekunden zufrieden sein. Ein gelungener Auftritt und eine Leistung, auf der sich definitiv aufbauen lässt !

Matthias hatte am Freitag über 50 Meter Schmetterling zunächst weniger Glück. Offenbar war das Tauch- und Gleitphasentraining zuletzt etwas zu erfolgreich: Nach mehr als 15 Metern unter Wasser folgte die Disqualifikation. Besonders schade, denn bis dahin deutete vieles auf eine Verbesserung von rund 1,2 Sekunden hin. Am Sonntag folgte für Matthias noch der Start über 50 Meter Freistil, bei dem er sich erneut der starken Konkurrenz stellte und weitere wertvolle Wettkampferfahrung sammelte.

Für Lydia stand aufgrund der direkt anschließenden Pfingstferien nur ein einziger Start auf dem Programm: die 50 Meter Rücken am Freitag. Der Wettkampf lief nicht ganz so wie erhofft, allerdings war sie gesundheitlich etwas angeschlagen und ging damit nicht unter optimalen Voraussetzungen ins Rennen. Trotzdem nahm sie wichtige Erfahrung mit und greift nächste Saison erst recht nochmal an.

Und eines steht fest: In Stuttgart mag Porsche zu Hause sein – an diesem Wochenende kam das Tempo aber eindeutig aus dem Wasser.

Und manchmal läuft trotz bester Vorbereitung nicht alles nach Plan und es kommt einfach alles zusammen – auch das gehört zum Sport dazu. Umso wichtiger ist es, Erfahrungen mitzunehmen und weiter dranzubleiben. Mit Bestzeiten, engagierten Starts und dem Ticket nach Berlin blieb am Ende ein positives Fazit.

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Erstellt am: 
26.05.2026